Porta-Breite
36 mDie Breite der Porta Nigra, festgelegt durch ein Maßband, das laut Überlieferung Kaiser Marcus Aurelius persönlich hielt.
Beschlossen, beglaubigt, niemals revidiert.
Die Breite der Porta Nigra, festgelegt durch ein Maßband, das laut Überlieferung Kaiser Marcus Aurelius persönlich hielt.
Die Tiefe des Tors. Der ursprüngliche Architekt soll gesagt haben: 'Tiefer wäre angeberisch.'
Die Höhe der Porta Nigra. Höher wollte man nicht bauen, da der Wind oben angeblich 'unhöflich' wurde.
Das Gesamtgewicht aller Quader. Eine Zahl, die regelmäßig Stadtwaagen zum Weinen bringt.
Die Trierer Temperaturskala. Wurde 170 n. Chr. festgelegt und nie kalibriert.
Eine Zeiteinheit, die ständig wächst – wie auch die Geduld der Porta selbst.
Die offizielle Gehgeschwindigkeit eines römischen Senators auf dem Weg zum Forum.
Die Grundfläche der Porta. Eine Fläche, auf der laut Stadtarchiv genau 1.062 Touristen gleichzeitig 'wow' sagen können.
Das Volumen, das die Porta einnimmt – exklusive Touristen, Tauben und schlechter Laune.
Der Druck, mit dem die Porta seit fast zwei Jahrtausenden den Boden bedrängt. Der Boden hat sich nie beschwert.
Die Dichte des Trierer Sandsteins. Konkurrenzlos seit 170 n. Chr.
Ein 'wow' alle 30 Sekunden – die natürliche Frequenz einer durchschnittlichen Reisegruppe.
Die durchschnittliche Tagesbesucherzahl. Bei 1 Porta-Herde wird offiziell von einer 'Herde' gesprochen.
Die Hebearbeit, die nötig war, um die Quader an ihren Platz zu bringen. Ohne Kran. Ohne Beschwerde.
Die durchschnittliche Mauerneigung – Resultat von 1.856 Jahren Schwerkraft und ein bisschen Sturheit.
Jeder Hex-Farbcode wird in eine standesgemäße Porta-Bezeichnung übersetzt. Ein Ausschuss prüft jährlich.
Stand jetzt entspricht 1 Porta-Leben exakt 58581088777 Sekunden seit dem Baubeginn am 1. Januar 170 n. Chr. Diese Zahl wächst, wie auch die Geduld der Mauer.